Tja, das kommt davon wenn man sich durch Äußerlichkeiten täuschen lässt; beim ersten Blick auf das Cover war ich durch den Gesellen ganz rechts im Bilde doch fest davon ausgegangen das ich hier mit einer ordentlichen Portion Ami-Hardcore im Sound zu rechnen habe. Dementsprechend gespannt war ich dann auf die Platte selber, war dann jedoch leicht enttäuscht als ich spätestens nach dem dritten Song merkte das es hier weniger Hardcore (okay, die Gitarren haben teilweise nen guten HC-Touch) eher das normale Streetpunk-Rezept zu Hören gibt. Keineswegs schlecht, nur war meine Erwartungshaltung ne andere, so dass ich erstmal ein paar Durchgänge brauchte um mit den Freiboitern warm zu werden... Aber so langsam gefällt mir das hier immer besser. Sicher wird das Rad hier nicht neuerfunden, sicher ist das nichts was man so ähnlich nicht schonmal gehört hätte, aber das ist nunmal die Sorte Musik die wie ich auch so viele andere lieben; schnell, laut, rotzig, böse und trotzdem mit ner feinen Ecke Melodie und mit Mitgröhlfaktor sowieso. Dazu kommt noch das die Platte (im Gegensatz zu vielen anderen aus der Ecke) mal richtig fett produziert ist und bevor ich es vergesse: Die Freiboiter wissen (ebenfalls im Gegensatz zu vielen Mitstreitern) wo man politisch zu stehen und heben sich somit angenehm von dem ganzen "unpolitischen" Müll ab. Achja; und für die Roxette Coverversion gibts von mir nochma extra Fleißkärtchen!!!
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Sascha Eckert
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